🔵 Port – System: Sicherer Langzeitvenenzugang
Für parenterale Ernährung, Antibiotikatherapie und langfristige intravenöse Behandlungen
Professionelle Port-Versorgung durch Kipka Homecare
Vollständige Betreuung Ihres Port-Systems – von der Pflege bis zur Therapiedurchführung
Jetzt Beratung anfragen💉 Was ist ein Port-System?
Ein Port-System ist ein vollständig unter der Haut implantierter venöser Zugang, der über eine kleine Kammer (Portkammer) und ein angeschlossenes Silikonschlauchsystem (Katheter) direkt in eine zentrale Vene führt. Die Portkammer besteht aus einem gehärteten Polymer mit einer selbstverschließenden Membran, die punktiert werden kann, ohne bei Nichtgebrauch offen zu liegen.
🔧 Aufbau und Funktionsweise
Ein typisches Port-System setzt sich aus drei Hauptkomponenten zusammen:
Portkammer
Unter der Haut sitzende Kammer mit einer dichten Silikonmembran, die punktiert wird.
Katheter
Flexibler Schlauch, der von der Portkammer bis in die Vena cava superior oder Vena subclavia reicht.
Fixierung
Fixationsknopf und Nahtreserven für sichere Verankerung im Gewebe, um Verrutschen zu verhindern.
🎯 Indikationen und Anwendungsgebiete
Ein Port-System kommt insbesondere bei folgenden Therapieformen zum Einsatz:
Parenterale Ernährung
Bei längerfristigem Bedarf an Nährstoffzufuhr über die Vene, wenn der Verdauungstrakt nicht ausreichend nutzbar ist. Der Port bietet eine schonende Alternative zu peripheren Venenpunktionen.
Antibiotikatherapie IV
Bei längeren intravenösen Antibiotika-Gaben, etwa bei Osteomyelitis oder Endokarditis, ist ein stabiler, wiederholbarer Zugang entscheidend.
Chemotherapie
Bei onkologischen Patienten ermöglichen Ports die regelmäßige Gabe zytostatischer Medikamente mit geringerem Punktionsaufwand.
Weitere Anwendungen
Stoffwechselanalysen, Immunglobulingaben oder wiederholte Blutabnahmen bei chronischen Erkrankungen.
✅ Vorteile eines Port-Systems
Ein Port-System bietet gegenüber peripheren Venenzugängen deutliche Vorteile:
Langzeitzugang
Stabile Lage über Monate bis Jahre ohne Verschiebung oder Extravasation.
Weniger Punktionsschmerzen
Nur eine einzelne Punktion durch die Membran, anstelle mehrfacher Venenstiche.
Hygienische Sicherheit
Geschlossene Implantatlage reduziert Infektionsrisiko im Vergleich zu externen Kathetersystemen.
Erhalt peripherer Venen
Schonung der peripheren Venen, was insbesondere bei onkologischen oder erhöhter Therapielast geschätzt wird.
⚠️ Risiken und Komplikationen
Trotz hoher Sicherheit können Komplikationen auftreten, die engmaschige Überwachung und Pflege erfordern:
🧼 Pflege und Wartung
Eine sachgerechte Pflege sichert die Funktionstüchtigkeit und senkt Komplikationsraten. Wesentliche Punkte sind:
Regelmäßige Spülprotokolle
Nach jeder Nutzung mit Kochsalzlösung und Heparinlösung spülen.
Aseptische Punktions- und Verbandswechsel-Technik
Verwendung steriler Handschuhe, Einmalmaterialien und antiseptischer Hautdesinfektion.
Überwachung auf Infektionszeichen
Rötung, Schwellung, Schmerzen, Fieber; bei Verdacht sofort medizinische Abklärung.
Dokumentation und Kontrollintervalle
Zugangsmanagement inkl. Datum der letzten Spülung, Verbandwechsel und Funktionstest.
🏥 Port-System und Kipka Homecare
Kipka Homecare ist spezialisiert auf ambulante Versorgung parenteraler Therapie und begleitet Patientinnen und Patienten mit Port-Systemen individuell und professionell.
Fachgerechte Anleitung
Professionelle Anleitung zur Pflege und Spülung des Port-Systems.
Schulungen
Schulung von Angehörigen und Pflegekräften im aseptischen Handling.
Therapie-Organisation
Organisation und Überwachung von ambulanten Infusionstherapien, etwa Parenterale Ernährung oder IV-Antibiose.
Fachpersonal
Sicherheit durch speziell geschultes Fachpersonal, das Hausbesuche durchführt.
Heimversorgung
Nahtlose Betreuung in gewohnter Umgebung ohne Klinikaufenthalt.
Komplikationsmanagement
Frühzeitige Erkennung und Management von Komplikationen.
